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piątek, 12 lutego 2016

Darf Online-Content Geld kosten?

“Toller Artikel!”, schreibt der Olli und schickt mir einen Link.
Klicke ich drauf, auf den Link und schüttele den Kopf.
“Sorry, geht nicht!”, schreibe ich zurück.
“Warum nicht?”, fragt der Olli.
“Versteckt sich hinter einer Paywall!“, schreibe ich zurück.
“Musst Du halt zahlen!”, sagt der Olli, “Journalisten wollen auch leben!”
Hmmm, denke ich und klappe den Rechner zu.
Bin doch nicht blöd! Warum sollte ich Geld bezahlen, um diesen blöden Artikel lesen zu können?
Obwohl… früher, da habe ich das doch auch getan: Da bin ich mindestens einmal in der Woche zum Zeitungskiosk gedackelt und habe das Printmedium meiner Wahl erworben, das habe ich dann mit nach Hause genommen, gelesen und irgendwann einmal dann ins Altpapier gegeben.
Habe ich schon lange nicht mehr getan. Also, das mit dem Altpapier schon – kommt ja genug Papier ungefragt durch den Briefschlitz jeden Tag. Aber eine Zeitung oder eine Zeitschrift habe ich schon lange nicht mehr gekauft.
Bücher schon.
Ebooks so gut wie nicht. Obwohl ich einen Reader besitze.
Abends sitze ich auf dem Sofa und stöbere ein wenig im Netz. Fernsehen mag ich nicht so. Bezahlen dafür muss ich trotzdem, ob ich will oder nicht. Radio habe ich schon lange nicht mehr gehört. Muss ich trotzdem ebenfalls bezahlen, aber nur für die öffentlich-rechtlichen Sender. Die genau so schlechten Privatsender hingegen kriege ich gratis.
Guten Qualitätsjournalismus, kriege ich ebenfalls gratis; zum Beispiel Spiegel Online. Die Bild-Zeitung hingegen soll Geld kosten, wenn man sie am Rechner oder am Handy liest, aber das weiß ich nur gerüchteweise, die habe ich ja auch in der Papierform eher selten konsumiert. Die Süddeutsche kostet Geld, sowohl in der Papier- als auch in der elektronischen Form. Das Bad Dingeuskirchener Tageblatt auch.
Abonniert habe ich weder das eine noch das andere. Muss ich jetzt ein schlechtes Gewissen haben?
Den Artikel vom Olli kaufe ich trotzdem nicht.

Alkohol – Gesund oder ungesund?

Die gesundheitlichen Folgen des Konsums von Alkohol waren schon mehrfach das Thema von epidemiologischen Studien in der westlichen Welt. Der Konsens aus verschiedenen Studien lautet wie folgt: Menschen mit einem moderaten Alkoholkonsum erfreuen sich einer besseren Gesundheit als diejenigen, die viel trinken und überraschenderweise sind sie auch gesünder als die Menschen, die überhaupt keinen Alkohol trinken. Es drängt sich nun allerdings die Frage auf, wie genau diese Studien waren.
Die verschiedenen Studien besagen, dass man nicht unbedingt Wein konsumieren müsse. Es könne jegliche Art von alkoholischem Getränk sein. Aber es hat sich herausgestellt, dass die verschiedenen Tests nicht darin übereinstimmen, was moderat bedeutet. In manchen Studien ist von ein oder zwei alkoholischen Getränken in der Woche die Rede, in anderen Studien geht es um drei bis vier Studien am Tag. Vielleicht hängt es davon ab, wer welches Getränk zu sich nimmt.
Es ist wahr, dass geringe Mengen Alkohol, die man zur Entspannung zu sich nimmt, dazu beitragen können, sich vor übermäßigem gesundheitsschädlichem Stress zu schützen. Darauf gründet sich das Ergebnis, dass moderater Alkoholkonsum gesünder ist als gar keinen Alkohol zu konsumieren. Sind darin jedoch diejenigen unter uns enthalten, die richtig essen, Sport treiben und meditieren?
Dies genau ist ein Bereich, der skeptisch macht. Was nämlich essen Menschen, die keinen Alkohol trinken und wie sehr betätigen sich diese Menschen sportlich? Das scheint ein Non-Faktor in diesen Studien zu sein. Es gibt verschiedene Menschen aus sogenannten „primitiven“ Kulturen, die bis zu 100 Jahre lang ein gesundes Leben führen, oder Yogis, die bis zu diesem Alter oder fast bis dahin Hatha Yoga praktizieren.
Die meisten dieser Menschen trinken keinerlei Alkohol und haben trotzdem ein ziemlich gesundes und langes Leben gelebt. Also kennen wir nicht wirklich dieLebensweise derjenigen Menschen in den Studien, die von sich sagen, überhaupt keinen Alkohol zu trinken. Das könnte die ganzen Studien auf den Kopf stellen.
Wie wir alle wissen, beschäftigt sich die Schulmedizin bei ihren Factoring für gute Gesundheit und ein langes Leben nicht mit verarbeiteten Lebensmitteln und Fleisch, die man bekanntlich meiden sollte. Wie viele alkoholabstinente Menschen ernährten sich von biologischen Lebensmitteln? Und wie viele von ihnen waren Vegetarier? Der Autor dieses Artikels hat die Vermutung, dass sehr wenige von ihnen eine gesunde Ernährung und Lebensweise hatten.

Ein ungewöhnlicher Hinweis von einer ungewöhnlichen Person

Es ist eine Tatsache, dass Fleischesser dazu ermuntert wurden, moderate Mengen an Alkohol zu trinken, um das Fleisch daran zu hindern, im Verdauungstrakt zu verwesen. Fleischfressende Tiere haben einen viel kürzeren Magen-Darm-Trakt als Menschen. Das ist nicht nur so, weil diese Tiere kleiner sind. Manche fleischfressenden Tiere sind nämlich auch größer als Menschen.
Durch den kürzeren Verdauungstrakt ist es für die Tiere einfacher, das Fleisch, welches sie zu sich nehmen, zu verdauen. Für den Menschen ist es viel schwieriger, das Fleisch vollständig zu verdauen. Und das verzehrte Fleisch kann im langen Magen-Darm-Trakt des Menschen leicht verwesen. Dadurch werden jede Menge Krankheitserreger und Gifte frei, durch die sich ein sehr zäher Schleim bildet. Laut der ayurvedischen Medizin werden diese im Verdauungstrakt abgelagerten Stoffwechselschlacken Ama genannt. Ama gilt als eine Ursache für mangelnde Gesundheit.
Der Konsum von Alkohol zum Stoppen des Verwesungsprozesses des Fleischs im Verdauungstrakt wurde von Professor Arnold Ehret, dem Vater des Veganismus in Amerika, der 1922 im Alter von 56 Jahren durch einen seltsamen Unfall in Los Angeles verstarb, vorgeschlagen. Ehrets grundlegendes Werk, The Mucusless Diet Healing System, war für viele Menschen, die in Kalifornien und anderswo seiner Lehre folgten, eine Quelle der Inspiration. Seine Schriften wurden sogar von anderen Gesundheitsexperten im 20. Jahrhundert neu aufgelegt. Ehret hatte sich als junger Mann in Deutschland durch Fasten und eine Ernährung aus Gemüse, Obst und frischen Nüssen von einer Vielzahl an Leiden geheilt.
Obwohl Ehret den Verzehr von Fleisch in jeglicher Form mied, und auch seine Geringschätzung von Kaffee und alkoholischen Getränken deutlich machte, so empfahl er doch jedem, der nicht auf den Verzehr von Fleisch verzichten wollte, gewisse Mengen Alkohol zu konsumieren, um das Potenzial des Fleischs zur inneren Verwesung zu hemmen.
Wahrscheinlich waren die meisten alkoholabstinenten Menschen, die an diesen Studien zum Alkoholkonsum teilnahmen, Fleisch- und Junk-Food-Konsumenten, so wie auch die Menschen, die moderate und große Mengen an Alkohol konsumierten. Aber die Menschen, die moderate Mengen an Alkohol tranken, hatten dadurch Unterstützung für die Verdauung von Fleisch, und konnten so dessen Toxizität ein wenig reduzieren.

Es lebe die Sportschau!

Möge Herr Rummenigge in seinen Eichentisch beißen und Herr Peters Rotz und Wasser heulen: So nicht meine Herren. Dat machense nochma neu!

Nein, das Kartellamt ist nicht dazu da, das Fernsehprogramm zu bestimmen. Und die DFL wird sich was anderes einfallen lassen. Am Ende wird die Zentralvermarktung aufgeweicht werden. Jetzt noch nicht, aber in Zukunft wird das kommen. Man wird sich nicht auf Dauer zu solchen Kuhhandel mit dem Kartellamt nötigen lassen, nur um die Liga zentral vermarkten zu können. Aber das ist noch der dunkle Horizont.

Fürs erste sieht es zumindest so aus, als würde das gesellschaftliche Ereignis Fußball-Bundesliga erhalten bleiben. Zu hochgestochen formuliert? Nein, ich denke nicht. Ich denke, dass der Fußball im GEZ- oder werbefinanziertem Fernsehen eminent wichtig ist.

‚Wer braucht denn eigentlich noch die Sportschau vor 20 Uhr?’ fragt Matthias in seinem Blog. Ich gebe zu, ich gehöre nicht dazu. Ich kann mich nicht genau daran erinnern, wann ich sie das letzte mal gesehen habe. Ich schaue samstags Schalke. Ob im Stadion oder in einer Kneipe, jedenfalls immer 90 Minuten. Zu mehr komme ich samstags nicht, die Zusammenfassungen der anderen Spiel schaue ich in der Regel erst am nächsten Tag.

Aber um mich geht’s nicht. Auch nicht um Matthias oder um andere Freaks, denen der Bundesligafußball wichtig genug ist, dass sie Gigabyte Text dazu verfassen, für Auswärtsspiele durch Europa fliegen oder vor Vorverkaufsstellen den Propankocher anschmeißen.

Es geht um den Arbeitskollegen. Den im Nachbarbüro, der sich auch Fußballfan nennt, dem die Zusammenfassung am Samstagabend und die BamS am nächsten Morgen aber genügt. Es geht um den Handwerker, der jeden morgen im Bus den Sportteil der Zeitung ließt und der sich damit, und mit der Sportschau umfassend informiert fühlt. Um die Millionen dieser Leute, die sich dazugehörig fühlen, die auch den ganzen Quatsch kaufen für den der Fußball wirbt, die sich auch freuen wenn ihr Verein gewinnt, die aber den Samstag mit der Familie verbringen.

Ich tue mich schwer etwas zu Schalke zu sagen, wenn ich mal nicht die ganzen 90 Minuten sehen kann. Da zahle ich lieber einen Euro an Schalke-TV, setze mich schweigend vor den Rechner und schaue das Spiel nach. Aber für Fußballdeutschland zähle ich mit dieser Einstellung sicher zu den Bekloppten, denn Fußballdeutschland ist nicht so.

Der Arbeitskollege und der Handwerker wissen jedenfalls Bescheid. Über alle Spiele! Und was wäre ein Montagmorgen ohne eine Bürodiskussion zur Bundesliga? Ich will mit denen darüber reden, will, dass auch die eine Meinung haben. Ich will nicht, dass es mit der Bundesliga so weit kommt, wie es mit der Champions League war, als die interessanten Spiele nur bei Premiere kamen. Da wurde über nichts gesprochen, für den Arbeitskollegen fand die Champions League gar nicht statt.

Ich hoffe nach wie vor, dass die DFL irgendwann versteht, welch großes Glück es für sie ist, dass der Bundesligafußball in diesem Land tatsächlich als Allgemeingut verstanden wird, fast jeden irgendwie berührt.
Alleine ich glaube nicht dran.

SEPA-Überweisung: Dass sollten Kontoinhalber wissen


SEPA Verfahren_124150219Die SEPA-Überweisung ist seit dem 1. Februar 2016 nicht mehr nur für Unternehmen und Vereine verpflichtend, auch Privatpersonen müssen seitdem die Zahlen-Buchstaben-Kombination anstelle von Kontonummer und Bankleitzahl für Überweisungen verwenden. Wer dabei jedoch aus Versehen eine falsche IBAN angibt, sollte schnell reagieren, um eineRückholung des Geldes zu veranlassen.

IBAN löst Kontonummer und Bankleitzahl endgültig ab

Die SEPA-Überweisung ist Teil der sogenannten SEPA-Verordnung (kurz für: Single Euro Payments Area, deutsch Einheitlicher Euro-Zahlungsverkehrsraum), die für bargeldlose Zahlungsverfahren innerhalb der Europäischen Union sowie Liechtenstein, Island, Norwegen, Monaco und der Schweiz gilt. Für nationale und internationale Zahlungen dürfen Bankkunden seit dem 1. Februar nur noch die IBAN für Überweisungen nutzen. Zuvor galt für Privatpersonen eine Übergangsregelung, während der Überweisungen mit Kontonummer und Bankleitzeit von den Banken aus Kulanz ausgeführt wurden. Die IBAN ist 22-stellig und setzt sich aus derLänderkennung (in Deutschland „DE“) gefolgt von einer zweistelligen Prüfzahl sowie der bereits zuvor verwendeten Bankleitzahl und der Kontonummer zusammen.

IBAN-Nummer für die SEPA-Überweisung von der Hausbank generiert

Ihre IBAN wird Ihnen von Ihrer Bank zugeteilt. Sie finden sie beispielsweise auf IhrenKontoauszügen. Alternativ bieten viele Banken online einen sogenannten IBAN-Konverter an: Hier geben Sie Ihre Kontonummer und die Bankleitzahl ein, anschließend wird Ihnen Ihre IBAN angezeigt. Bei Daueraufträgen sowie Lastschriften müssen Sie nach dem 1. Februar 2016 in aller Regel nicht tätig werden: Schon vor zwei Jahren haben Unternehmen ihr Verfahren in Bezug auf die SEPA-Verordnung umgestellt, sodass Sie hier keine Änderungen vornehmen müssen. Ihre Bankkarte verfällt nicht: Sie können sie weiterverwenden, bis diese regulär abläuft.

Fehler bei der Überweisung: Bankkunde muss Rückholung veranlassen

Bei derart vielen Ziffern geschehen bei Überweisungen schnell Zahlendreher. Das bedeutet allerdings nicht zwingend, dass Ihr Geld auf einem falschen Konto eingeht – die Überweisung schlägt fehl, wenn die IBAN nicht existiert. Komplizierter wird es, wenn Sie aus Versehen eine IBAN angeben, die zwar von Ihnen nicht gemeint war, die aber zu einem tatsächlichen Konto gehört.
Zwar ist diese Buchung aus rechtlicher Sicht fehlerhaft, doch die Bank hat den Zahlungsvorgang ordnungsgemäß ausgeführt. Denn der Name des Empfängers spielt bei der SEPA-Überweisung keine Rolle mehr, wie Peter Lassek, Rechtsberater bei der Verbraucherzentrale Hessen, in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (FAZ) erklärt. Daher sind Sie selbst dafür verantwortlich, eine Rückholung des Geldes auf Ihr Girokonto in die Wege zu leiten. Viele Banken bieten ihren Kunden hier beispielsweise die Möglichkeit einen Antrag auf Rückholung zu stellen, dieser ist in der Regel kostenpflichtig.

Regeln für Empfänger einer irrtümlichen SEPA-Überweisung

Der Inhaber des Kontos, auf das Geld irrtümlicherweise überwiesen wurde, ist grundsätzlich nach dem im Bürgerlichen Gesetzbuch verankerten Herausgabeanspruch rechtlich verpflichtet, den Betrag zurückzuzahlen. Strafbar macht sich der Empfänger allerdings nicht, wenn er das Geld unberechtigt auf seinem Konto lagert. Er ist in der Regel auch nicht verpflichtet, eine Rücküberweisung der Zahlung in die Wege zu leiten. Wurde die Summe jedoch bereits verwendet, muss er gegebenenfalls vor Gericht nachweisen können, dass ihm der Irrtum nicht bewusst war.
In jedem Fall sollten Sie so schnell wie möglich reagieren. Sobald Sie den Fehler bemerken, informieren Sie am besten Ihre Hausbank. Häufig kann diese eine Überweisung stoppen, wenn das Geld noch im System zwischenlagert. Ist es dafür schon zu spät und der irrtümliche Zahlungsempfänger nicht einsichtig, müssen Sie die Rückzahlung im schlimmsten Fall vor Gericht einklagen.

Gold – eine Anlage für Sie?

Goldbarren Foto: BundesbankGoldbarren Foto: Bundesbank
Mit der steigenden Anzahl der weltweiten Krisen und Unruhen steigt in meinen Beratungsgesprächen die Nachfrage nach einem Goldinvestment. Soll man überhaupt? Sind Münzen oder Barren geeigneter? Oder besser ein Wertpapier? Wo lagere ich Gold? All diese Fragen tauchen in den letzten Wochen verstärkt auf. Zeit, sich auch hier dem Thema zu widmen.
Gold ist die wohl älteste Anlage der Welt, die heute noch so ähnlich funktioniert wie früher. Auch Computerhandel und Co. konnten nichts von der Attraktivität des Münz- und Barrenbesitzes nehmen. Durch alle Zeiten hatte Gold einen Wert – nicht immer den gleichen und nicht immer einen steigenden – aber immer einen Wert. Während die letzten zwei Jahre keine guten Jahre für Goldbesitzer waren, läuft es seit Beginn dieses Jahres wieder besser. Aber Goldbesitzer sollten ihr Gold weniger unter dem Renditegesichtspunkt sehen – Gold ist und bleibt die Krisenwährung Nummer eins.
Wie kaufen Sie Gold?
Neben Banken verkaufen auch zahlreiche Edelmetallhändler Gold. Sie sind oft günstiger als die Hausbank. Unsere Recherchen haben gezeigt, dass Sie bei einem 10.000 Euro Einkauf ca. 100 Euro sparen können, wenn Sie die Preise vergleichen. Gängige Edelmetallhändler sind Degussa, Proaurum und Westgold.
Den Einkauf können Sie online aber auch mit Bargeld vor Ort tätigen. Käufe mit Bargeld werden bis 15.000 Euro nicht registriert (Geldwäschegesetz).
Wenn Sie kein pyhsisches Gold besitzen möchten, dann können Sie zu Wertpapieren wie Xetra-Gold (WKN A0S9GB) oder Euwax-Gold (EWGOLD) greifen.
Was genau kaufe ich?
Stellen Sie sich auf der Homepage vorab eine „Einkaufsliste“ zusammen. Mixen Sie Barren und Münzen. Barren sind günstiger, da Sie hier keine Prägekosten haben. Dafür sind Münzen im Krisenfall sicherlich leichter einzutauschen, da sie viel schwieriger zu fälschen wären. Kaufen Sie auch unterschiedliche Stückelungen. Hier gilt, dass die Differenz zwischen An- und Verkaufskosten bei kleineren Einheiten größer ist. Jedoch wären im Krisenfall sicherlich eher kleine Stückelungen gefragt.
Bei den Münzen nehmen Sie gängige Münzen wie den südafrikanischen Krügerrand, den österreichischen Wiener Philharmoniker  oder den kanadischen Maple Leaf.
Wo lagere ich mein Gold?
Für die Lagerung in einem Schließfach spricht der Schutz vor Diebstahl. Achten Sie dabei auf die Sicherung, die die Bank für Verlust (z.B. durch Einbruchdiebstahl) gibt. Für die Aufbewahrung zu Hause spricht, dass Banken u.U. in echten Krisen auch nicht öffnen – Sie dann also nicht an Ihr Gold kommen.
Wie ist es mit den Steuern?
Physisches Gold ist nach einem Jahr Haltedauer steuerfrei. Heben Sie sich daher den Kaufbeleg gut auf. Für mit Gold hinterlegte Zertifikate gilt dies nach neuer Rechtsprechung ebenfalls.
Gold unterliegt nicht der Mehrwertsteuer. Bei Silber dagegen wird Mehrwertsteuer fällig.
Wieviel sollte ich in Gold anlegen?
Vielleicht kennen Sie die Formel: Ein Drittel Gold, ein Drittel Immobilien ein Drittel Aktien. Soweit würde ich nicht gehen. 2,5%-10%  je nach persönlicher Einschätzung der aktuellen Lage und dem Sicherheitsbedürfnis finde ich angemessen.